24.08. und 11.09.2011 Unwetter in Asterode


Ein Unwetter mit Starkregen richtete am 24.08.2011 im östlichen Gemarkungsteil der in der Ortslage starke Schäden an.
Der Starkregen schwemmte von den frisch bestellten Äckern des Ziegenberges die Erde in den Wegeseitengräben entlang der Bundesstraße. Die Gräben und die verrohrten Wegeinfahrten wurden in kürzester Zeit zugeschwemmt, sodass sie das Wasser nicht mehr fassen konnten. Auch die Kanaleinläufe in der Bundesstraße wurden zugesetzt. Eine Welle aus Regenwasser und Schlamm wälzte sich entlang der Bundesstraße durch das Dorf. Auf dem Anwesen Asteroder Straße 17 wurden Keller und Garten überschwemmt.

In den Weg am Ziegenberg, der erst 2007 neu befestigt wurde, spülte das Regenwasser tiefe Rillen. Der Mutterboden und das Erdreich wurden in die Wegeseitengräben gespült und haben diese im unteren Bereich des Weges und an den Wasserdurchlässen zugespült. Ein beträchtlicher Teil des Materials ist in den Straßengraben der Bundesstraße unterhalb der Einmündung des Feldweges gespült worden. Weitere starke Regenfälle am 26.08.2011 führten dazu, daß sich die Schäden insbesondere am Weg zum Hochbehälter der Wasserversorgung zum Ziegenberg verstärkten. In den ausgespülten Rinnen sammelte sich das Wasser und spülte diese noch weiter aus.

Kurz nachdem die Schäden in den Wegen mit den finanziellen Mitteln, die dem Ortsbeirat zur Instandsetzung der Wirtschaftswege zur Verfügung stehen, beseitigt worden waren und die Anwohner ihr Gebäude von dem Schlamm befreit hatten, machte ein erneutes Unwetter am 11.09.2011 dies wieder zunichte. Abermals verursachten starke Regenfälle Schäden an den Wegen. Auch das Anwesen Asteroder Straße 17 war wieder betroffen. Nahezu in jedem Anwesen entlang der Bundesstraße mussten die Anwohner zu Schaufel und Besen greifen, um Schlwmm und Wasser zu beseitigen.

Dank gebührt der freiwilligen Feuerwehr Asterode. Die FeuerwehrKameraden/innen hendelten schnell und umsichtig, sprerrten die überfluteten Straßen ab, leiteten den Verkehr auf der Bundesstraße und konnten so größere Schäden verhindern. Zu danken ist auch den zahlreichen asteröder Bürgern, die dem Regen und Gewitter trotzten und spontan und selbstlos mithalfen.

 

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