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News und Informationen

 


14.07.2013 10-jähriges Jubiläum des Vereins

Aus Anlass des 10-jährigen Bestehens der Wasserversorgung fand am 14.07.2013 eine Wanderung um das Dorf statt. Bei herrlichem Wetter fanden sich 60 Teilnehmer ein, die eine ca. 6 Km lange Route durch Feld und Wald durchzogen. An einzelnen Stationen gab es vom Vorsitzenden Informationen zum bisherigen Werdegang der Wasserversorgung und den Anlagen. Nach einem Zwischenhalt mit gekühlten Getränken und Kartoffel- und Zwiebelplatz fand der Abschluss im Sportlerheim des TSV Asterode-Christerode statt, wo es erfrischende Getränke und Bratwürstchen gab. Hier wurde auch ein Quiz veranstaltet. Als Hauptpreis gab es 15m³ Wasser zu gewinnen.
Wir bedanken uns bei all den freundlichen, gut gelaunten Teilnehmern und bei dem Team des TSV Asterode-Christerode, die uns hevorragend bewirteten.


02.03.2013 Jahreshauptversammlung

um 19.30 Uhr im Dorfgemeinschaftshaus

Tagesordnung:
1. Begrüßung und Jahresbericht des Vorsitzenden
2. Kassenbericht des Kassierers
3. Kassenprüfungsbericht
4. Wahl von 2 Kassenprüfern
5. Verschiedenes

10.03.2012 Jahreshauptversammlung

Am Samstag, dem 10.3.2012 fand die Jahreshauptversammlung der Wasserversorgung Asterode e.V. statt.
Der unbestreitbar wichtigste Punkt im Jahre 2011 war die Genehmigung der Grundwasserentnahme über die Wickelsberg-, Burgberg- und Ziegenbergquellen bis zum 31.12.2041 durch den RP in Kassel, andere Tätigkeiten waren im Rahmen des Üblichen. Der Wasserpreis wird für die nächsten Jahre mit 1,50 EUR unverändert bleiben.

Turnusmäßig standen Vorstandswahlen an. Die altgedienten Mitglieder Gerhard Dietz und Werner Lepper kandidierten nicht mehr und wurden ehrenvoll verabschiedet. Werner Lepper war 26 Jahre lang als Beisitzer tätig. Gerhard Dietz übte zehn Jahre lang zuverlässig das Amt des Kassierers aus.

Als Ersatz konnten vier neue Mitglieder für den Vorstand gewonnen werden.

Der Vorstand setzt sich für die nächsten 3 Jahre wie folgt zusammen:
1. Vorsitzender Gerald Knab
2. Vorsitzender Erhard Süsser
1. Kassierer Jochen Diehl (neu auf diesem Posten)
2. Kassierer Thomas Hahn (neu auf diesem Posten)
1. Schriftführer Wilfried Grimm
2. Schriftführer Lothar Dietz
Beisitzer:
Heinrich Scheuer
Walter Stähling
Hans Schmidt
Georg Mühling (neu im Vorstand)
Rainer Zimmer (neu im Vorstand)
Torsten Knoch (neu im Vorstand)
Jens Schwalm (neu im Vorstand)
Wir sind guter Hoffnung, dass 13 Vorstandsmitglieder kein Unglück bedeuten.


25.11.2011 Regierungspräsidium Kassel erteilt der Wasserversorgung langfristige wasserrechtliche Erlaubnis

Mit Bescheid vom 24.11.2011 erneuerte das Regierungspräsidium Kassel die dem Verein Wasserversorgung Asterode e. V. gemäß § 10 Wasserhaushaltsgesetz erteilte Erlaubnis, Grundwasser zu fördern, um den Stadtteil Asterode mit Trink- und Brauchwasser zu versorgen.

Nachdem die bisherige Erlaubnis im Jahr 2011 ausgelaufen war, wurde der Antrag auf Neuerteilung der wasserrechtlichen Erlaubnis nun positiv beschieden.

Die Erlaubnis wird für 30 Jahre, -bis zum 31.12.2041- erteilt.

Der Vorstand des Vereins ist über diese Entscheidung hocherfreut.
Zeigt sie doch, dass mit dem Neubau des Hochbehälters in den Jahren 2006 und 2007, der mit einer umfassenden Sanierung der übrigen Anlagen einherging, die besten Voraussetzungen für einen langfristigen Bestand der eigenen Wasserversorgung in Asterode geschaffen worden sind. Neben der verbesserten Versorgungssicherheit haben die von dem Verein getätigten Investitionen damit auch ihre Zukunftsfähigkeit unter Beweis gestellt.

15.07.2011 Verlängerung der wasserrechtlichen Erlaubnis

Als zentrale Aufgabe des laufenden Jahres steht der Antrag auf Verlängerung der wasserrechtlichen Erlaubnis nach § 10 Wasserhaushaltsgesetz an. Jeder, der Grundwasser in einer Menge von mehr als 3600 m³ pro Jahr fördert, braucht dazu eine Erlaubnis, die von der oberen Wasserbehörde bei dem Regierungspräsidium Kassel erteilt wird.
Die entsprechende Erlaubnis wurde vor zehn Jahren noch den beiden Wasserleitungsgenossenschaften erteilt und läuft im August 2011 ab (sie ist immer befristet). Bereits im März fand vor Ort ein Erörterungstermin mit den Sachbearbeitern des Regierungspräsidums statt. Zurzeit ist der Vorstand damit befasst, den Antrag zu formulieren und die dazu nötigen umfangreichen Unterlagen zusammenzustellen. Der Antrag soll Anfang August bei dem RP Kassel eingereicht werden.
Wie sich bereits im März zeigte, haben wir mit dem Neubau des Hochbehälters und den Umbaumaßnahmen in den Misch- und Vorlagebehältern die besten Voraussetzungen für eine Verlängerung der Erlaubnis geschaffen. Es sieht gut aus!


08.04.2010 Einbruch in den ehemaligen Hochbehälter Wickelsberg

In der Zeit zwischen dem 07.04.2010 18.30 Uhr und dem 08.04.2010 19.00 Uhr brachen unbekannte Täter die Eingangstür zu dem ehemaligen Hochbehälter Wickelsberg auf und verschafften sich so widerrechtlich Zutritt zu dem Gebäude. An der Eingangstüre entstand erheblicher Sachschaden. Zudem öffneten sie die Ablaufvorrichtungen der Quellzuläufe, was dazu führte, dass ca 20 m³ Waser ungenutzt davonliefen. Völlig rätselhaft ist die Motivationslage des Täters/der Täter, zumal in dem Gebäude keinerlei Wertgegenstände aufbewahrt werden, wovon sie sich ja überzeugten! Es kann nicht ausgeschlossen werden, dass die Täter von Neugier oder blinder Zerstörungswut getrieben wurden....
Der Verein erstattete Anzeige. Ein strafrechtliches Ermittlungsverfahren wurde bei der Polizeistation Schwalmstadt eingeleitet.

30.12.2009 Einige Worte zur Uranbelastung im Trinkwasser:

Mehrfach schon haben die Verbraucherschützer darauf hingewiesen, dass die Uranbelastung des Trinkwassers in bestimmten Gebieten Deutschlands in zu hoch sei.
Zu diesen Hinweisen führte das Hessische Ministerium für Arbeit, Familie und Gesundheit im Herbst 2008 eine Umfrage bei den hessischen Gesundheitsämtern durch. Hierzu wurde folgende Pressemeldung herausgegeben:

Uranwerte im hessischen Trinkwasser unbedenklich Sämtliche Messungen liegen weit unter 10 Mikrogramm pro Liter
Der Sprecher des Hessischen Sozialministeriums erklärt:
„Nach allen uns vorliegenden Daten gibt es keine Auffälligkeiten im hessischen Trinkwasser und erst recht keinen Grund zur Besorgnis. Wir nehmen die vom Umweltbundesamt empfohlenen und von Food Watch geforderten Werte zum Urangehalt im Trinkwasser bereits seit geraumer Zeit als Bewertungsgrundlage. Eine Abfrage aller Hessischen Gesundheitsämter durch das Hessische Sozialministerium hat ergeben, dass in 13 Landkreisen und kreisfreien Städten Hessens der Urangehalt im Trinkwasser zwischen zwei und zehn Mikrogramm pro Liter gelegen hat. Damit liegen alle von den zuständigen Gesundheitsämtern uns vorgelegten Daten unter dem vom Umweltbundesamt empfohlenen und von Food Watch geforderten Werten. Den restlichen dreizehn Gesundheitsämtern lagen nach den uns übermittelten Daten keine Messungen von Urankonzentrationen höher als zwei Mikrogramm pro Liter vor. Damit ist alles im grünen Bereich.“
Hintergrund: In der Trinkwasser-Verordnung ist bundesweit geregelt, dass vom Trinkwasser keine gesundheitliche Gefährdung ausgehen darf. Im Rahmen ihrer Daseinsaufgaben müssen die Kommunen dafür Sorge tragen. Das Umweltbundesamt empfiehlt einen Grenzwert von 10 Mikrogramm Uran pro Liter nicht zu überschreiten. Ein verbindlicher Grenzwert ist in der Verordnung nicht festgeschrieben.

Hierbei gilt folgende Umrechnung:
Ein Wert von 0,001 Mg/L entspricht 1 Mikrogramm/L
Ein Wert von 0,01 Mg/L entspricht 10 Mikrogramm/L

Für den Bereich des Schwalm-Eder-Kreises, insbesondere die Stadt Neukirchen wurden Werte zwischen 0,0001 und 0,0002 (ein Wert lag bei 0,001 mg/L) ermittelt. Der zur Wasserversorgung der Stadt Oberaula gehörende Tiefbrunnen in Olberode wies einen Wert von 0,0001 mg/L auf. Damit liegt der Tiefbrunnen, der sich im selben Waldgebiet wie die Quellen der Wasserversorgung Asterode befindet, weit unter dem vom Umweltbundesamt empfohlenen Grenzwert.

Bei dem Wasser aus den Quellen der Wassserversorgung Asterode handelt es sich um oberflächennahes Wasser. Die Belastung mit Uran ist verschwindend gering, da diese geogen (geologisch: auf natürliche Weise in der Erde entstanden) bedingt ist und nur im Wasser aus Tiefbrunnen nennenswert vorhanden ist.

Runde Zahl im Hochbehälter:

Im November 2009 erreichte die Menge des Trinkwassers, das in unserem Hochbehälter HOBAZ seit der Inbetriebnahme aufbereitet und in das Leitungsnetz Asterodes eingespeist wurde, die Marke von
50.000 m³. Bei einem Fassungsvermögen von 160 m³ bedeutet dies schon eine erhebliche Anzahl von Füllungen. Im Vergleich zu dem Tankinhalt eines Jumbo Jets (Boeing 747-400) ist das Volumen des Hochbehälters wiederrum gering....


In der diesjährigen Hauptversammlung am 14.03.2009 beschloss die Mitgliederschaft, den Wasserpreis für die nächsten drei Jahre (2009 - 2011) nicht zu erhöhen. Er wird wie schon in den vergangenen Jahren
1,50 € pro m³ betragen.
Erfreulich war festzustellen, dass zwei junge Mitglieder den Vorstand verstärken: Jochen Diehl übernahm das Amt des stellvertretenden Kassierers; Thomas Hahn wird den Vorstand als Beisitzer unterstützen. Nach über vierzigjähriger (!) Tätigkeit zunächst für die Wassergenossenschaft Asterode II und ab dem Jahr 2003 für den neu gegründeten Verein schied Ulrich Heller auf eigenen Wunsch aus dem Vorstand aus. Für sein herausragendes Engagement wurde er mit einem Präsent geehrt. Er wird dem Verein als verlässlicher Ratgeber verbunden bleiben.

 


Die Hesssische Landesregierung hat im Rahmen der Ehrenamtskampagne "Gemeinsam Aktiv - Bürgerengagement in Hessen" den Verein Wasserversorgung Asterode e. V. als beispielhafte Initiative ausgezeichnet.
Wie der Sprecher der Hessischen Landesregierung, Staatssekretär Dirk Metz, dazu erläuterte, werden auf Initiative von Ministerpräsident Roland Koch monatlich besonders engagierte und vorbildliche Vereine, Initiativen und Freiwilligenagenturen als „Initiative des Monats" von der Landesregierung ausgezeichnet.

„Im Monat März fiel die Wahl auf den Verein „Wasserversorgung Asterode e.V." weil es sich der Verein zur Aufgabe gemacht hat, die bereits vor über 100 Jahren von Asteröder Bürgern eigenständig aufgebaute Wasserversorgung des Ortsteils Asterode weiterhin in privater Hand aufrechtzuerhalten bzw. zukunftsfähig zu machen", hob Metz hervor. Wie der Regierungssprecher weiter ausführte, werden vom Verein pflichtgemäß regelmäßige Kontrollen und Messungen des Betriebs sowie tägliche Überwachungen der Anlagen durchgeführt.

Auf den Internetseiten www.gemeinsam-aktiv.de der Ehrenamtskampagne der Landesregierung werden die Initiativen vorgestellt und erhalten überdies einen Anerkennungsbetrag von 500,- Euro.

„Die Bewältigung dieser überaus wichtigen Aufgabe erfordert von den Vereinsmitgliedern höchste Aufmerksamkeit und Präzision, damit vom Trink- und Brauchwasser keine Gefahren ausgehen. Dieses verantwortungsvolle Engagement hat Ministerpräsident Koch besonders imponiert und verdient Dank und Anerkennung", sagte Staatssekretär Metz.


Der Vorstand und die Mitgliederschaft sind über diese Würdigung der Vereinstätigkeit sehr erfreut, danken der Hessischen Landesregierung und verstehen die Auszeichnung als Ansporn, die Arbeit für unseren Ort engagiert fortzusetzen.


01.09.2008 Erschließung des Neubaugebiets Haingärten

Für das neue Baugebiet Haingärten liegt ein erster Bauantrag vor.
Erstmals seit der Gründung des Vereins im Jahr 2003 kann ein Neubaugebiet an die Versorgungsleitung angeschlossen werden. Der Anschluss soll von dem Nausiser Weg her erfolgen und zunächst nur das zur Bebauung anstehende Grundstück erreichen. Zu einem späteren Zeitpunkt wird die Leitung dann oberhalb des Baugebietes entlang gefüht, um in Höhe des Sportplatzes an die vom Hochbehälter kommende Leitung angeschlossen zu werden. Damit wird ein dritter Leitungsstrang geschaffen der den Ort mit Trinkwasser vom HOBAZ versorgt.

 


28.01.2008 Austausch der Wasserzähler

Nach § 25 des Eichgesetzes müssen Wasserzähler (Wasseruhren) geeicht sein, wenn sie im geschäftlichen Verkehr verwendet oder bereitgehalten werden. Die Gültigkeitsdauer der Eichung beträgt sechs Jahre. Diese ist durch Aufdruck auf die In-nenseite des Deckels erkennbar. Da die Mehrzahl der Wasserzähler in den Haushalten in Asterode in den Jahren 2000 und 2001 eingebaut wurde, ist bei diesen die Gültigkeitsdauer der Eichung zum 31.12.2006 bzw. 31.12.2007 abgelaufen. Dies betrifft die Mehrzahl aller Hausanschlüsse! Sie müssen durch neue Wasserzähler, geeicht im Jahr 2008 ersetzt werden. Diese sind dann bis zum Ende des Jahres 2014 gültig. Der Austausch der Uhren sollte unbedingt bis zum Ende Februar erfolgt sein, da die Verwendung nicht geeichter Wasserzähler als Ordnungswidrigkeit durch die Eichdirektion in Darmstadt geahndet werden kann. Nach den Bestimmungen unseres Vereins werden die Wasseruhren seit jeher von den Hauseigentümern selbst bezahlt. Eine Zählermiete, wie sie bei anderen Wasserversorgung üblich ist, gibt es daher in Asterode nicht.

In Absprache mit dem Vorstand wird der Installateurbetrieb Peter Stamm in den nächsten Tagen die Hauseigentümer ansprechen, um die Wasserzähler auszutauschen. Selbstverständlich kann jeder auch einen Installateur seiner Wahl beauftragen. Es ist jedoch dafür Sorge zu tragen, dass der Austausch möglichst bald erfolgt und dass

 der Zählerstand der alten Uhr bei Ausbau
 die Eichdauer des neuen Wasserzählers
 und dessen Zählernummer

notiert und dem Vorstand des Vereins übermittelt werden.


06.09.2007 -- Investitionszuschuss durch die Stadt Neukirchen

Mit dem Bau des HOBAZ und der Erneuerung des Mischbehälters hat auch die Sicherung und Bereitstellung des Löschwassers für den Stadtteil Asterode eine Verbesserung und langfristige Sicherung erfahren. Hierauf hatte der Verein die Stadt Neukirchen bereits im Vorfeld der Baumaßnahme hingewiesen und um eine angemessene finazielle Beteiligung in Höhe von 30.000 € gebeten. In ihrer Sitzung am 06.09.2007 beschloss die Stadtverordnetenversammlung dem Verein einen Investitionszuschuss in Höhe von 27.000 € verteilt auf drei Raten zu zahlen. Die Zahlungen sollen in den Jahren 2008, 2013 (!) und 2018 (!) erfolgen.
Der Vorstand des Vereins empfindet diese Auszahlungsmodalitäten als nicht der Sache dienlich. Ein Investitonskostenzuschuss war nicht erbeten worden, sondern eine anteilige Finzierung der Anlagen zur Löschwasserversorgung. Der Auszahlungsmodus, die Raten im Abstand von fünf Jahren zu zahlen, wird von dem Vorstand als nicht zumutbar abgelehnt! Der in den letzten Tagen wiederholt vorgetragenen Argumentation wurde von der Mehrzahl der städtischen Entscheidungsträger leider nicht gefolgt. Auch die zahlreichen in der Sitzung anwesenden Asteröder Bürgerinnen und Bürger zeigten sich enttäuscht.
In den nächsten Tagen wird der Vorstand die Situation intensiv erörtern....


Jahreshauptversammlung 2006

Die Wasserversorgung Asterode e. V. konnte in ihrer gut besuchten Jahreshauptversammlung am 25.02.2006 wieder auf ein erfolgreiches Jahr zurückblicken. In alt bekannter Weise, - schließlich ist die eigene Wasserversorgung in Asterode schon seit nahezu 113 Jahren Tradition-, wurde auch in 2005 die Versorgung der Asteröder Bürgerinnen und Bürger durch Wasser aus eigenen Quellen und Hochbehältern sichergestellt.
Nachdem dies in den Jahresberichten des ersten Vorsitzenden und des Kassierers deutlich zum Ausdruck gebracht werden konnte, stand satzungsgemäß die Wahl des Vorstandes, der jeweils für 3 Jahre das Mandat des Vereins erhält, an. Ohne Gegenstimmen wurde der bisherige Vorstand wiedergewählt.
Nach dem Zusammenschluss der beiden ehemaligen Wasserleitungsgenossenschaften Asterode I und Asterode II zu dem Verein Wasserversorgung Asterode e. V. im Jahr 2003 sollen neben der damit gelungenen organisatorischen Vereinheitlichung nun auch die Anlagen zur Wasserspeicherung und Wasserversorgung modernisiert und zu einem Leitungsnetz mit einem zentralen Hochbehälter zusammengefasst werden. Der Neubau eines neuen Hochbehälters, der in diesem Konzept als zentrale Komponente angesehen wird und der die beiden derzeit noch genutzten alten, sanierungsbedürftigen Hochbehälter ablösen soll, wurde in der Sitzung beraten. Hierzu konnte der Vorstand eine über einen Zeitraum von mehreren Monaten in enger Absprache mit den Entscheidungsbehörden Regierungspräsidium Kassel und Kreisausschuss des Schwalm-Eder-Kreises erarbeitete Konzeption vorstellen. Für die technisch und finanziell aufwändigen Posten, Hochbehälter-Bauwerk und Wasseraufbereitungsanlage, liegen Angebote der Fachfirmen vor. Nach einer ausgiebigen und sachlichen Diskussion wurde der Neubau des Hochbehälters ohne Gegenstimmen beschlossen. Ebenso entschieden sich die Anwesenden zur Deckung der erwarteten Baukosten eine Umlage in Höhe von 500,-- € je Mitglied zu erheben und den Preis für das abgegebene Trink- und Brauchwasser für die Jahre 2006 bis 2009 auf 1,50 €/m³ festzusetzen (Über den Zeitpunkt und die Art und Weise der Zahlung erhalten alle Mitglieder demnächst eine schriftliche Information).
Da durch die Umlage und den erhöhten Wasserpreis allerdings noch nicht das gesamte Geld für die Baumaßnahmen in diesem Jahr zur Verfügung steht und bis in das nächste Jahr angespart werden muss, wäre es schön, wenn sich ein privater Investor (oder mehrere) finden würde, der dem Verein zu angemessenen Konditionen Geld leihen würde. Hierdurch könnte das Bauvorhaben beschleunigt und vielleicht sogar in einem Zuge erledigt werden.
Zum Ende der Versammlung zeigte sich der Vorstand des Vereins erfreut über den großen Zuspruch, den der Verein seit dem Zusammenschluss der beiden Wasserleitungsgenossenschaften im Sommer 2003 erfährt. Erfreut war er auch über die Einigkeit und den Rückhalt in der Bevölkerung, wodurch die oftmals mit erheblichem Aufwand verbundene ehrenamtliche Arbeit besser zu leisten ist.


3. herbstliche Wanderung am 16.10.2005
Rezept für eine schöne Wanderung

Man nehme: Eine nicht zu lange Wanderstrecke in unserer schönen Feld- und Waldgemarkung, ein Motto (Flurnamen unsrer Gemarkung), einige Sagen und Geschichten, ca eineinhalb Quadratmeter Kartoffel- und Zwiebelplatz, eine Handvoll Helfer, das schönste spätherbstliche Wetter, das man sich vorstellen kann und (ganz wichtig ! ) viele freundliche Menschen.Aus diesen Zutaten entstand am 16.10.2005 die 3. herbstliche Wanderung der Wasserversorgung. Sie führte uns in den nördlichen Teil unserer Gemarkung. Neben den Informationen zu den Flurnamen und einigen Sagen war auch für das leibliche Wohl gesorgt. Am Eselsborn vor dem Burgberg hielten wir Rast und genossen bei Kartoffel- und Zwiebelplatz und Getränken den herrlichen herbstlichen Sonnenschein. Zum Abschluss bewirtete uns der TSV Asterode-Christerode im Sportlerheim in alt bewährter Weise. Dass ich die vielen freundlichen Gesichter nach diesem schönen Tag um mich herum mit stiller Freude genoss und dass dies offensichtlich war, ist kein Gerücht.
Teilnehmer
Rast am Burgberg
Abschluss im Sportlerheim



2. herbstliche Wanderung
Auch in 2004 führte die Wasserversorgung Asterode eine Wanderung für alle Mitbürgerinnen und Mitbürger durch, die wie auch schon die des Vorjahres unter einem bestimmten Motto stand. Für den 26.09.2004 war zu einem Grenzbegang eingeladen.
Trotz eines recht verregneten Sonntagmorgens trafen sich nahezu sechzig überweigend in wetterfester Kleidung erschienene Teilnehmer am Sportlerheim um dem seit der Nacht anhaltenden Nieselregen zu trotzen. Der Mut wurde belohnt! Pünktlich zum Start der Wanderung um elf Uhr hatte der Wettergott ein Einsehen.
Der Weg führte die Teilnehmer hinauf zum Ziegenberg und zur Gemarkungsgrenze im Süden in Richtung des Nachbardorfes Schorbach. Durch den Homberg und die Dämmersbach wurde nach ca drei Stunden wieder der Heimatort angesteuert.

Während der Wanderung gab es immer wieder Gelegenheit , die verschiedenen Flurnamen der Gemarkung zu nennen und deren Herkunft und Bedeutung zu erläutern. Dies war Dank der umfassenden Auskunft unseres Freundes Heinz-Dieter Herdt möglich geworden. So erfuhren die Teilnehmer unter anderem, wie sich der Gemarkungsname "über dem Blauwäschel" erklärt und dass die Gemarkungsnamen "Ortsdelle" und "Kirchgrund" in der Dämmersbach wohl auf die historische Wüstung Damersbach hindeuten. Zudem konnten die Teilnehmer den an den "Originalschauplätzen" vorgetragenen Sagen von Asterode lauschen, was nicht nur bei den jüngsten Teilnehmern großes Interesse hervorrief. Die Sagen finden Sie auf unserer Homepage.
Ganz sicher führte die im Vorfeld der Wandrung notwendige intensive Beschäftigung mit diesem Aspekt der örtlichen Geschichte zu einem reichen Erkenntnisgewinn und der Überzeugung, dass diese Informationen unbedingt erhalten und jedem Interessierten zugänglich gemacht werden sollen. Die nahezu vollständige Liste der Gemarkungsnamen mit den entsprechenden Erläuterungen kann bei Gerald Knab (Tel. 06694/69 20) oder unter asterwas@aol.com angefordert werden.

Nach der Rückkehr in den Ort klang der Tag bei Getränken und Grillwürstchen im Sportlerheim aus.

Fotos von der Wanderung finden Sie im Artchiv der Homepage oder
hier.