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Auf der Suche nach dem Leben lasst uns zu dem Brunnen gehen!

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  Der Verein
 


Wasserversorgung Asterode e. V.
1. Vorsitzender Gerald Knab
Am Anspann 10
34626 Neukirchen-Asterode
gerald.knab@gmx.de


Die Wasserversorgung Asterode wurde am 27.06.2003 in Neukirchen-Asterode gegründet.

Der Verein geht hervor aus den Wasserleitungsgenossenschaften Asterode I und Asterode II, die bis zu diesem Tag bereits seit 113 Jahren (WGI) bzw. 96 Jahren (WGII) über zwei separate Wasserversorgungs- und verteilungseinrichtungen jeweils eine Hälfte des Dorfes mit Trink- und Brauchwasser versorgten.
Nachdem in der Vergangenheit zaghafte Bemühungen zum Zusammenschluss immer wieder scheiterten, wurde im Sommer 2002 ein Gremium zur Vorbereitung eines Zusammenschlusses einberufen, welches aus je 3 Mitgliedern der beiden Genossenschaften bestand. Nach erfolgreicher Vorbereitung konnte am 27.06.2003 die Gründungsversammlung der WVA abgehalten werden. In der für den neu gegründeten Verein erarbeiteten Satzung wurden die seit langer Zeit bewährte Praxis der beiden Genossenschaften mit weitere Klarheit bringenden neuen Regelungen verknüpft. Nach Eintragung in das Vereinsregister am 17.10.2003, VR 550, erlangte der Verein seine Geschäftsfahigkeit als juristische Person.
Über den längst überfälligen Zusammenschluss der beiden Genossenschaften zeigte sich die überwiegende Mehrzahl der Mitbürger/innen Asterodes sehr erfreut. War doch jetzt ein zurecht widernatürlich empfundener Zustand überwunden und die Gründung eines Vereins geglückt.
Der Verein verfügt derzeit über 149 Mitglieder. Die Wasserversorgung erfolgt über insgesamt 171 Anschlüsse.

  Unsere Ziele
 


Der Verein hat sich zur Aufgabe gemacht, die selbständige Wasserversorgung Asterodes unter Beachtung der besonderen Bedeutung des Lebensmittels Trinkwasser zu bewahren und für die Zukunft zu sichern. Hierzu erfüllt er die Aufgabe der Daseinsvorsorge gemäß § 34 Hessisches Wassergesetz (HWG) mit Genehmigung der Stadt Neukirchen.

Die Sicherung und Wartung der bestehenden Anlagen zur Wasserversorgung ist Ziel der Tätigkeit als auch die Planung des zukünftigen dauerhaften Zusammenschlusses der beiden Netze in Verbindung mit der Modernisierung der Anlagen bis zum Jahr 2011.

  Der Vorstand
 


Der Vorstand der WVA besteht laut Satzung aus dem Vorsitzenden, dem Kassierer, dem Schriftführer, deren jeweiligen Stellvertretern und den Beisitzern. Er wird für die Dauer von drei Jahren gewählt. Aus der Wahl am 14.02.2015 ging folgender Vorstand hervor:

Vorsitzender Gerald Knab
stellvertretender Vorsitzender Erhard Süsser
Kassierer Wilfried Grimm
stellvertretender Kassierer Thomas Hahn
Schriftführer Lothar Dietz
stellvertretender Schriftführer Hans Schmidt
Beisitzer
Torsten Knoch
Georg Mühling

Harald Roth
Hans Schmidt
Jens Schwalm
Walter Stähling
Rainer Zimmer


...bis zur Anfertigung eines neuen Fotos ist hier noch der alte Vorstand zu sehen
  Die Tätigkeiten
 


Organisation und Koordination des Vereinslebens
Abwicklung des Zahlungsverkehrs
Korespondenz mit den Fachbehörden
Planung und Durchführung von Reparatur- und Investitionsmaßnahmen

Pflege und Wartung der Wassergewinnungs und -verteilungsanlagen durch

- regelmäßige Kontrolle der Quellfassungen und der Hochbehälter
- tägliche Überwachung des Wasserzulaufs und -verbrauchs
- tägliche Kontrolle der Hochbehälter
- Führung des Betriebstagebuches
- regelmäßige Messung des PH Wertes
- Pflege der Außenanlagen der Quellen und Hochbebälter (Mähen und säubern der Grundstücke)


  Die Anlagen
 

Der neue Hochbehälter am Ziegenberg - Der "HOBAZ"

 
Der neue Hochbehälter wurde erbaut in der Zeit von Februar bis Ausgust 2007.
Seit dem 18.08.2007 speist er das Leitungsnetz von Asterode. Er verfügt über zwei Wasserkammern mit je 80 m³ Speichervolumen . Das Wasser wird in dem Technikraum durch eine Aufbereitungsanlage entsäuert und gefiltert. Eine UV-Anlage tötet etwaige vorhandene Keime im Wasser ab.

Näheres zum HOBAZ finden Sie hier
 


Misch- und Vorlagebehälter am Ziegenberg "MIBAZ" ehemals Hochbehälter Ziegenberg

 

Der Hochbehälter wurde erbaut von der ehemaligen Wasserleitungsgenossenschaft Asterode I im Jahr 1930 (diverse Modernisierungsmaßnahmen in den achtziger Jahren). Seit der Inbetriebnahme des HOBAZ dient er als Vorlage- und Mischbehälter. Hier werden die Wässer der Quellen im Wickelsberg und im Ziegenberg zusammen- und dem HOBAZ zugeführt. Während die Wässer von den Quellen im natürlichen Gefälle den MIBAZ erreichen, muss das Wasser von hier Mittels einer Doppelpumpenanlage zum HOBAZ befördert werden.

  Hochbehälter Wickelsberg
 

Der Hochbehälter wurde erbaut von der ehemaligen Wasserleitungsgenossenschaft Asterode II im Jahr 1960. Nach Inbetriebnahmne des neuen Hochbehälters am 18.08.2007 ist er stillgelegt.

  Die Geschichte
 


Die Wasserversorgung in Asterode kann auf eine über hundertjährige Geschichte zurückblicken.

Waren es ursprünglich innerhalb des Ortes vorhandene Brunnen, aus denen das Wasser geschöpft wurde, so begannen wohl im vorvergangen Jahrhundert einzelne Höfe damit, das Wasser aus ferner vom Ort gelegenen ergiebigen Quellen in die Wohnhäuser und Stallungen zu leiten. Gegen Ende des 19. Jahrhunderts schließlich wurde ein erstes für die Bewohner des Ortes vorgesehenes Netz der Wasserversorgung eingerichtet.
Um geeignete Leitungen von den weit vom Ort entfernten Quellen zu den am Ortsrand errichteten Hochbehältern zu verlegen, organisierte man Hand- und Spanndienste, dergestalt, dass jeder Familie eine bestimmte Teilstrecke zugewiesen wurde, auf der diese dann den Graben für die Leitung ausheben musste.

Als der Ort nach und nach wuchs, war eine Vergrößerung des Leitungsnetzes notwendig und ein zweiter Zusammenschluss von interessierten Bürgern bildete sich. So entstanden im Laufe der Zeit die Wasserleitungsgenossenschaften Asterode I und Asterode II, wobei jede der Genossenschaften jeweils eine Hälfte des Ortes über ein eigenes Leitungsnetz versorgte. Im Jahr 1972 gelang es sogar, im Zuge der Kommunalreform, als Asterode seine Selbständigkeit aufgab und Stadtteil der Stadt Neukirchen wurde, die Wasserversorgung in eigenen Händen zu behalten.


Nach zahlreichen fehlgeschlagenen Versuchen in den siebziger und achtziger Jahren gelang schließlich am 27.06.2003 der Zusammenschluss der beiden Wasserleitungsgenossenschaften zu dem Verein „Wasserversorgung Asterode“, was einerseits von den zuständigen Behörden in Kassel und in Homberg erbeten wurde, andererseits aber (und das ist das wichtigere auslösende Moment) von den Bürgern länger schon gefordert wurde. Bislang wurde es nämlich in Asterode als widernatürlicher Zustand empfunden, dass der Ort von zwei separaten Vereinen versorgt wurde. Es waren letztendlich die jüngeren Asteröder, denen es schließlich gelungen ist, die Meinungsverschiedenheiten der beiden Genossenschaften zu überwinden und den Zusammenschluss zu bewirken.


Gespeist von mehreren in den Wäldern östlich und südöstlich des Ortes gelegenen Quellen, versorgt das ca 5 km lange Leitungsnetz die Haushalte der 149 Mitglieder über 171 Anschlüsse. Von den Hauseigentümern im Ort sind derzeit nur 4 Nichtmitglieder des Vereins!
Der Verein versorgt die Bürger mit ca 22 000 m³ Wasser im Jahr. Das Wasser ist von solch guter Qualität, dass lediglich Anlagen zur Entsäuerung eingesetzt werden müssen. Der Verein hofft und ist davon überzeugt, dass die Wasserversorgung auch in den nächsten Jahren in den eigenen Händen bleiben wird. In der Vereinsarbeit ergänzen sich die Einsatzbereitschaft der jüngeren mit der reichhaltigen Erfahrung der älteren Mitglieder.