Vom Wasser

Wissenswertes über das Lebensmittel Nr. 1


Es ist nicht der Fluss, der fließt. Es ist das Wasser.

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Wasservorkommen

Die Erde ist zu ca. 71% mit Wasser bedeckt, jedoch sind davon nur ca. 0,03% als Trinkwasser nutzbar. Die Wasservorkommen der Erde belaufen sich auf ca. 1,38 Milliarden km³ . Der weitaus größte Teil, 97,4 % davon ist das in den Weltmeeren vorkommende Salzwasser. Nur 2,6 % davon (36 Millionen km ³ ) liegen als Süßwasser vor. Das meiste Süßwasser ist als Eis an den Polen und in Gletschern gebunden; nur 0,3 % der weltweiten Wasservorräte (3,6 Millionen km ³ ) sind als Trinkwasser verfügbar.Die zur Trinkwasserversorgung nutzbaren Wasservorkommen werden unterschieden in Niederschlagswasser, Oberflächenwasser in Flüssen, Seen, Talsperren, Grundwasser und Quellwasser. Die Nutzung der Gewässer wird im Wasserhaushaltsgesetz geregelt. In Mitteleuropa gibt es eine zuverlässige, weitgehend kostendeckende und hochwertige Wasserversorgung, meist noch durch öffentliche Anbieter. Meist kommt Leitungswasser aus der näheren Region, für die der kommunale Versorger auch ökologisch Verantwortung übernimmt. Der weltweite Wassermarkt hat ein Wachstum wie kaum eine andere Branche. Deshalb haben private Anbieter großes Interesse, Wasser als Handelsware zu definieren, um diesen Markt zu übernehmen.

Tafelwasser - wird industriell hergestellt und kann aus verschiedenen Wässern - Trink- und Mineralwasser- gemischt werden. Ihm dürfen Meerwasser, Sole und Kochsalz zugesetzt werden.

Quellwasser - kommt aus unterirdischen Wasservorkommen und muss an der Quelle abgefüllt sein. Es stammt aber nicht aus sogenannten versiegelten Tiefenquellen und braucht nicht das Kriterium ursprünglicher Reinheit zu erfüllen. Die Flaschen dürfen keinen Quellennamen oder das Prädikat "natürlich" tragen.

Mineralwasser - Für die rund 350 Mineralwässer in Deutschland glten strengere Kriterien als für Quell- und Tafelwasser. Sie stammen aus unterirdischen, vor Verunreinigungen geschützten Wasservorkommen und müssen direkt an der Quelle abgefüllt werden. Die ernährungsphysiologische Wirkung aufgrund ihres natürlichen Gehalts an Mineralien und Spurenelementen ist amtlich anerkannt. Man unterscheidet drei Hauptgruppen: Hydrogenkarbonatwässer aus kalkhaltigem Gestein, Sulfatwässer aus gipshaltigen Schichten und Chloridwässer aus Salzlagerstätten. Ihnen darf Kohlensäure zugesetzt, Schwefel und Eisen entzogen werden.

Heilwasser - Die über 60 verschiedenen Heilwässer entspringen unterirdischen, geschützten Quellen, an deren Ursprungsort sie abgefüllt werden. Die vorbeugende therapeutische Wirksamkeit, etwa bei Osteoporose, ist wissenschaftlich belegt.Heilwässer müssen als Arzneimittel von den Bundesgesundheitsbehörden zugelassen werden. Ihr hoher Mineralhgehalt regt Körperfunktionen wie die Verdauung an und ist besonders gut für Reiztherapien geeignet.

Trinkwasser aus der Leitung - gewonnen wird es aus Grundwasser(brunnen) und Oberflächenwasser (Seen, Uferfiltrat, Talsperren). Trinkwasser ist das am stärksten Kontrollierte Wasser überhaupt. Es darf nicht schädlcih sein, ein Leben lang täglich zwei bis drei Liter davon zu trinken. Die Trinkwasserverordnung gibt nicht nur strenge Grenzwerte für Schadstoffe vor, sondern auch für eine Reihe von Spurenelementen wie Eisen, Mangan und Selen, giftige Metalle, Pestizide, chlorierte Kohlenwasserstoffeund kanzerogene Chemikalien. (Seitenanfang)

Wassereigenschaften

Mehrere Eigenschaften des Wassers sind besonders auf die Verkettung der Wassermoleküle über Wasserstoffbrückenbindungen zurückzuführen und wegen dieser Verkettung anders als erwartet. Zu den Eigenschaften, die aus der Verkettung der Wassermoleküle uber Wasserstoffbrückenbindungen resultieren, zählen unter anderem der hohe Schmelz- und Siedepunkt des Wassers sowie die Dichteanomalie.
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Schmelz- und Siedepunkt

Unter Normalbedingungen ist Wasser eine Flüssigkeit. Wasser ist der einzige uns bekannte Stoff, der in der Natur in allen drei Aggregatzuständen existiert. Der Schmelz- und der Siedepunkt des Wassers haben für die Menschheit eine so große Bedeutung, dass diese als Fixpunkte der Celsiusskala festgelegt wurden. Wasser siedet unter Normalbedingungen bei 100° C und erstarrt bei 0° C, kann allerdings auch bei Normalbedingungen unter 0° C als Flüssigkeit vorliegen, es handelt sich in diesem Fall um unterkühltes Wasser. Der Siedepunkt des Wassers ist allerdings stark vom Dampfdruck abhängig. Wasser lässt sich auch unter Normaldruck etwas über den Siedepunkt erhitzen. (Seitenanfang)

Dichteanomalie

Wasser hat seine größte Dichte bei 3,98° C (bei Normaldruck), bei dieser Temperatur hat es eine Dichte von 1 g/cm³. Das bedeutet, dass festes Wasser (Eis) eine geringere Dichte besitzt, als flüssiges Wasser. Die Dichteanomalie des Wassers besteht darin, dass es sich trotz weiterer Temperaturverringerung wieder ausdehnt, was man von anderen Stoffen nicht kennt. (Seitenanfang)

PH-Wert Werte von Asterode

Der PH-Wert sagt aus, ob eine Wasserlösung sauer, neutral oder alkalisch ist. PH = potentia hydrogenii = Stärke/Konzentation des Wasserstoffs

Ist der PH-Wert kleiner als 7, so ist die Lösung sauer.
Ist der PH-Wert genau 7, so ist die Lösung neutral.
Ist der PH-Wert größer als 7, so ist die Lösung alkalisch (basisch).
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Wasserhärte Werte von Asterode

Die Härte des Wassers ( Wasserhärte ), hängt von dem Gehalt an Calcium- und Magnesiumverbindungen ab. Je höher der Gehalt ist, desto härter ist das Wasser. Die Härte des Wassers spielt beim Waschen der Wäsche eine erhebliche Rolle. Je weicher das Wasser, desto weniger Wasserenthärter (bzw. Waschmittel) sind bei der Wäschepflege erforderlich.

Härtebereich Gesamthärte Deutsche Härtegrade dH  
1
bis 1,3
0 - 7
weich*
2
1,3 - 2,5
7 - 14
mittel
3
2,5 - 3,8
14 - 21
hart
4
über 3,8
über 21
sehr hart

* kein Weichspüler erforderlich!

Die Wasserhärte spielt beim Wäschewaschen eine große Rolle, denn das Waschmittel sollte nicht nach der Devise "viel hilft viel" dosiert werden. Bei weichem Wasser ist nämlich weniger Waschmittel nötig; Somit kann also auch Geld gespart und dem Abwasser chemische Belastung erspart werden. (Seitenanfang)

Wasserbedarf eines Menschen

Durch die Körperflüssigkeit werden den Zellen die gelösten Stoffe und Sauerstoff zugeführt. Die Endprodukte im Kot und Urin werden wieder mit Wasser abtransportiert. Wasser reguliert auch die Körpertemperatur. Bei schwerer Arbeit, bei sommerlicher Hitze oder Fieber schwitzen wir. Wasser -in Form von Schweiß- wird ausgeschieden. Durch die Verdunstung wird dem Körper Wärme entzogen. Der Körper kühlt ab. Körperflüssigkeit, die dem Körper entzogen wurde, muss wieder zurückgeführt werden. Das geschieht durch Gettränke und Speisen. Bei einem erwachsenen Menschen liegt der durchschnittliche Tagesbedarf an Wasser bei etwa 40 Gramm pro Kilogramm Körpergewischt.

Der Wasserbedarf eines Menschen der:
50 kg wiegt beträgt 2,0 Liter pro Tag.
60 kg wiegt beträgt 2,4 Liter pro Tag.
70 kg wiegt beträgt 2,8 Liter pro Tag.
80 kg wiegt beträgt 3,2 Liter pro Tag.
90 kg wiegt beträgt 3,6 Liter pro Tag.
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Funktionen des Wasser im Körper

Transportmittel und Lösungsmittel
Wasser ist der Hauptbestandteil aller Körperflüssigkeiten. Als Lymphflüssigkeit oder wichtiger bestandteil vom Blut sorgt Wasser für den Transport der Stoffe innerhalb des Körpers, indem diese im Wasser gelöst werden.

Kühlmittel und Heizmittel
Wasser ist für die Wärmeregiulation des menschlichen Körpers unverzichtbar. Die ständige Blutzirkulation sorgt für einen Temperatorausgleich innerhalb des Körpers, und versort auch inaktive Körperteile mit der nötigen Wärmeenergie - Schlecht durchblutete Körperteile kühlen viel schneller aus als andere!
Aber auch bei zu viel Wärme spielt Wasser eine sehr wichtige Rolle. Steigt die Körpertemperatur z.B. aufgrund von heisser Umbebung, körperlicher Anstrengung oder Krankheit versucht der Körper die Überschüssige Wärmeenergie abzuführen - der Körper schwitzt. Die feinen Schweißtropfen, die aus den Pooren austreten, verdunsten an der Oberfläche und entziehen Ihrer Umbebung dabei Energie - die Körperoberfläche wird kälter.

Chemischer Reaktionspartner
Viele chemische Reaktionen sind im Körper erst durch Wasser möglich, sei es als Katalysator oder als direkter Bestandteil der Reaktion.

Baustoff des Körpers
Als in großen Mengen auf der Erde verfügbarer Stoff ist Wasser der Baustein Nr. 1. Allein der menschliche Körper besteht zu 50-80% aus wasser. (Seitenanfang)

Wasserverbrauch

Der Wasserbedarf in Deutschland betrug 1991 47,9 Milliarden m ³ , wovon allein 29 Milliarden m ³ als Kühlwasser in Kraftwerken dienten. Rund 11 Milliarden m ³ wurden direkt von der Industrie genutzt, 1,6 Milliarden m ³ von der Landwirtschaft. Nur 6,5 Milliarden m ³ dienten der Trinkwasserversorgung. Der durchschnittliche Wasserverbrauch beträgt rund 130 Liter pro Einwohner und Tag (davon etwa 1 Liter zum Trinken, neben Cola, Bier oder anderen Getränken welche ebenfalls Wasser enthalten).

Wasserverbrauch pro Person und Tag in Deutschland (1998):
Baden, Duschen, Körperpflege: 46 Liter
Toilette: 35 Liter
Wäsche: 15 Liter
Kleingewerbe: 11 Liter
Geschirr: 8 Liter
Putzen, Garten, Auto: 8 Liter
Kochen, Trinken: 5 Liter
Summe: 128 Liter

Benötigte Wassermenge für einige Produkte in der industriellen Produktion:
1 Liter Bier: 10 Liter
1 Bierdose: 25 Liter
1 Kg Stahl: 15 - 100 Liter
1 Kg Feinpapier: 250 - 700 Liter
1 PKW: bis zu 200 000 Liter (Seitenanfang)


Wichtiger Hinweis:

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